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Apr 13, 2026
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Diese Woche gibt es genug zu besprechen. Lass uns reinspringen.


Trump blockiert Hormuz. Bitcoin fällt. Die Inflation explodiert.

Was diese Woche passiert ist

Gestern fand das erste direkte Treffen zwischen den USA und dem Iran seit Jahrzehnten statt. In Pakistan. Über 21 Stunden Verhandlungen, geführt von Vizepräsident JD Vance auf der einen und iranischen Diplomaten auf der anderen Seite.

Das Ergebnis: KEIN DEAL!

Der zentrale Streitpunkt? Irans Nuklearprogramm. Die USA verlangen, dass der Iran seine Urananreicherung aufgibt. Teheran sagt nein. Trump selbst nannte das den "einzigen Punkt, der wirklich zählt"  und alles andere sei eigentlich geklärt gewesen.

Was Iran will
Kontrolle über die Straße von Hormuz. 6 Milliarden Dollar an eingefrorenen Vermögenswerten. Garantien fürs Nuklearprogramm. Ende der israelischen Angriffe auf die Hisbollah. Aufhebung aller Energiesanktionen.

Trumps Antwort kam Stunden später und sie war heftig!

Er hat eine vollständige Blockade der StraĂźe von Hormuz angeordnet. Sofort. Kein Schiff rein, kein Schiff raus, bis Iran die Meerenge fĂĽr alle öffnet. Nicht nur fĂĽr befreundete Nationen wie China und Indien, die bisher Millionen an Zöllen an den Iran gezahlt haben.

Seine Worte: "All or none." Entweder offen fĂĽr alle oder fĂĽr niemanden.

Zusätzlich hat er angeordnet, dass die US-Navy jedes Schiff aufspürt, das einen Zoll an den Iran gezahlt hat. Und die Minen räumt, die der Iran in der Meerenge gelegt hat. Wer auf US-Kräfte oder zivile Schiffe feuert, wird – Zitat – "in die Hölle geschickt".

Eskalationsrisiko

Die Iranischen Revolutionsgarden haben gewarnt, dass jedes Militärschiff, das sich der Straße von Hormuz nähert, "hart und entschieden" behandelt wird. Analysten warnen, dass eine US-Blockade vom Iran als Kriegshandlung gewertet werden könnte.

Aber, und das ist wichtig: Trump glaubt, dass der Iran zurückkommt. Er sagt, die Verhandlungen waren "freundlich", fast alle Punkte wurden geklärt. Er setzt darauf, dass der maximale wirtschaftliche Druck den Iran zwingt, auch beim Nuklearthema nachzugeben. Ob das funktioniert, ist eine andere Frage.


Was das für die Märkte bedeutet

Lass uns die Dominosteine durchgehen.

Ă–l: Durch die StraĂźe von Hormuz flieĂźt rund ein FĂĽnftel des weltweiten Ă–lvorrats. Brent Crude war vor dem Krieg bei ~$70. Ging auf ĂĽber $118. Liegt jetzt bei ~$96 nach dem Waffenstillstand. Aber mit der Blockade-AnkĂĽndigung heute? Erwarten wir, dass der Preis wieder deutlich steigt. $115+ ist absolut realistisch.

Inflation: Der CPI für März ist am Freitag rausgekommen. Die Zahlen sprechen für sich:



Der Benzinpreisanstieg von 21,2% in einem einzigen Monat ist der höchste seit 1967. Dreiviertel des gesamten CPI-Anstiegs kommt allein von der Energie. Aber und das ist die gute Nachricht, die Kerninflation (ohne Nahrung und Energie) liegt bei 2,6%. Unter den Erwartungen. Das bedeutet: Der Preisanstieg ist bisher nicht breitflächig, sondern energiegetrieben.

Das Problem: Ökonomen warnen, dass die Energiepreise 3-6 Monate brauchen, um in andere Bereiche durchzusickern: Flugtickets, Lieferkosten, Lebensmittel. Amazon hat bereits eine 3,5% Treibstoff-Zuschlagsgebühr für Drittanbieter angekündigt. Airlines erhöhen Gepäckgebühren.

PROGNOSE
Goldman Sachs und andere Analysten erwarten, dass der CPI in den nächsten Monaten Richtung 3,6% bis 4% steigen könnte, falls der Krieg weitergeht. Eine weitere Eskalation würde diesen Trend beschleunigen.


Bitcoin

BTC reagierte sofort auf die gescheiterten Verhandlungen. Von $73.668 runter auf ~$71.000, ein Drop von knapp $3.000 in kĂĽrzester Zeit. Auch die Weekend-US-Tech-Futures (die den Nasdaq am Wochenende replizieren) fielen um ĂĽber 400 Punkte.

Die groĂźe Frage: Ist Bitcoin hier ein Risk-Asset oder ein Safe Haven?

Im Moment verhält es sich klar als Risk-Asset. Geopolitische Unsicherheit → Investoren gehen raus. Das Handelsvolumen ist in 24 Stunden um 28% gefallen. Viele sitzen an der Seitenlinie und warten ab.

Aber es gibt eine interessante Gegenbewegung: On-Chain-Daten zeigen, dass die größten Bitcoin-Whale-Wallets weiter kaufen, selbst in den turbulentesten Phasen. Die Logik dahinter: Wenn der Konflikt die Ă–lversorgung weiter stört und die Inflation steigt, werden Assets mit begrenztem Angebot wie Bitcoin langfristig profitieren.

Unsere Einschätzung

Ich sage dir, was ich meinen Privat-Kunden sage: Das ist kein Moment fĂĽr Panik, aber auch kein Moment fĂĽr Euphorie.

Die nächsten 72 Stunden sind entscheidend. Zwei Fragen bestimmen alles:

1. Hält der Waffenstillstand? Er war auf zwei Wochen angelegt. Mit der Blockade-Ankündigung ist das fraglich. Wenn er bricht, sehen wir eine weitere Eskalation und Bitcoin könnte Richtung $65.000 fallen.

2. Kommt der Iran zurĂĽck an den Tisch? Trump glaubt ja. Vance hat ein "finales Angebot" hinterlassen. Wenn ein Deal zustande kommt, könnten wir schnell Richtung $80.000 gehen.

Was ich nicht mache: In Panik verkaufen. Die Whales kaufen. Die Kerninflation ist stabil. Und die Energiepreise können sich schnell normalisieren, sobald es einen Deal gibt.

Was ich schon mache: Liquidität bereithalten. Wenn BTC unter $65.000 fällt, ist das eine Zone, in der ich nachkaufe. Nicht alles auf einmal, gestaffelt. Und genau solche Strategien teile ich in der Cryptozquad Community mit. 


Diese Analyse war nur die Oberfläche.

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